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24.12.2012 - Jahresbrief 2012/2013

 

Rundbrief zum Jahreswechsel 2012/2013

Liebe Indiacagemeinde,

mit diesem Weihnachtsrundbrief feiere ich ein kleines Jubiläum: zum zehnten Mal nutze ich zu den bevorstehenden Feiertagen die Gelegenheit, auf das abgelaufene Jahr zurück zu blicken und einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr zu wagen und hoffe wie immer, dass diese Zeilen nicht nur gelesen werden, sondern hier und da auch zum Nachdenken anregen.

Im Vordergrund der Vereinsarbeit stand im vergangenen Jahr unser 30jähriges Vereinsjubiläum. Anders als 1997, 2002 und 2007 haben wir diesmal keine Festschrift verfasst. Durch die laufende Aktualisierung unserer Homepage erschien es uns (damit meine ich den erweiterten Vorstand) nicht mehr zeitgemäß, zumal damit immer sehr viel Arbeit verbunden war. Stattdessen haben wir erstmalig einen Vereinsausflug unternommen und dabei in Essen die Villa Hügel besichtigt, den Baldeneysee befahren und die Gastronomie getestet. Für die Jugend gab’s eine Kanutour auf der Ruhr bei Hattingen. Beide Ausflüge stießen auf große Resonanz und haben gezeigt, dass unser Vereinsleben intakt ist.

Passend zum Jubiläum haben wir alle Mitglieder neu eingekleidet und neue Trikots, Hosen und Präsentationsanzüge beschafft. Nach sechs Jahren war es an der Zeit, die alten Trikots auszumustern und unser Auftreten moderner zu gestalten. Selten war die Beteiligung bei einer Umfrage so groß wie bei der Farbauswahl, wobei dies zuletzt leider etwas skurrile Züge angenommen hat. Schön wäre, wenn wir die Beteiligungsquote auch bei anderen Umfragen erreichen könnten und aus demo-kratischen „Wahlen“ künftig keine Glaubensfragen mehr machten.

Sportlicher Höhepunkt und Überraschung zugleich war der Erfolg unserer Damen bei den Deutschen CVJM-Meisterschaften in Neuried. Meine leicht provokanten Worte „Quo vadis, Damen?“ im letzten Jahresbrief hat man sich wohl zu Herzen genommen und mir mal gezeigt, wo’s lang geht J. Gut so!! Die Damen haben damit in diesem Jahr nicht nur dafür gesorgt, dass aus der Weihnachtsfeier wieder eine Meisterfeier wurde, sondern dass es seit 2004 in jedem Jahr zumindest einen nationalen Titel für unseren kleinen Verein gegeben hat.

Und auch wenn „Vize“ in den Augen vieler für’n … ist, können wir dennoch stolz auf die zweiten Plätze der Herren bei der CVJM-DM sowie der „alten Säcke“ bei den Deutschen Senioren-meisterschaften in Wattenscheid sein. Unvergessen wird auch das Finale im Mixed bei den Norddeutschen Meisterschaften in Großbeeren bleiben: mit 2:1 Sätzen und einem Rekordergebnis von 50:48 im dritten Satz sicherte sich unser Team den Titel.

Etwas unbefriedigend war das Abschneiden unserer Teams bei der DM in Weilburg. Sowohl die Herren mit Platz 4 als auch die Mixed mit Platz 7 blieben unter ihren Möglichkeiten, zeigten aber jeweils, dass noch Luft nach oben ist.

Wie viel Luft in der Jugend steckt, konnten wir leider nur ansatzweise erkennen. Weder zu den Westfalenmeisterschaften noch zu den CVJM-Westbundmeisterschaften fanden sich genügend SpielerInnen zusammen, obwohl das Potential, sich für eine DM zu qualifizieren, durchaus vorhanden war.

Unsere drei Turniere – Konfi-Cup, Kamen Open und Indiaca-Nacht – liefen in der üblichen Routine weitestgehend reibungslos ab. Highlight in diesem Jahr war die Beteiligung unserer estnischen Freunde an den Kamen Open, die das Turnier deutlich aufgewertet hat. Hervorzuheben ist bei allen Turnieren die gute Mitarbeit aller Mitglieder. Allerdings dürfen wir uns hier nicht auf irgendwelchen Lorbeeren ausruhen, sondern müssen das Niveau auch in den kommenden Jahren halten.

Und damit komme ich zum Ausblick auf 2013. Den Konfi-Cup am 9.2., die Kamen Open am 29. und 30.6. und die Indiaca-Nacht am 20.12. können sich alle schon mal im Kalender notieren. Zudem werden wir nach 2002 (CVJM-DM) und 2005 (DM Senioren) mal wieder eine Deutsche Meisterschaft ausrichten. Vom 14. - 16.6.2013 werden die Deutschen Meisterschaften in der AK 19+ in den Dreifachhallen ausgetragen. Dafür und für die Kamen Open brauchen wir wieder jede helfende Hand!

Höhepunkt des Jahres wird zweifelsfrei die vierte Indiaca-WM sein, die in der Zeit vom 23. bis zum 27.7.2013 in Bietigheim-Bissingen ausgetragen wird. In allen Mannschaften in der offenen AK sowie bei den Herren 40+ werden dabei auch SpielerInnen unseres Vereins aktiv sein. Schön wäre, wenn zur Unterstützung unserer Teams der eine oder die andere mit ins Schwabenländle fahren würde.

Damit komme ich wie immer zur Jahreslosung für das kommende Jahr:

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

(Hebräer 13,14)

Viele sind auf der Suche nach Heimat. Nicht nur Menschen, die auf der Flucht sind oder im Exil leben. Heimat ist mehr als ein Ort, in dem wir die Kindheit verbracht haben. Heimat ist ein Ort der Sehnsucht nach Unversehrtheit und Geborgenheit. An diesem Ort weiß ich: Hier gehöre ich hin. Hier will ich bleiben. Damit wir uns aber dauerhaft wohlfühlen, müssen wir uns auch Veränderungen unterwerfen und dafür sorgen, dass Heimat l(i)ebenswert bleibt.

Ich hoffe, dass auch unsere Vereinsgemeinschaft eine Art Heimat ist, wo alle sich wohlfühlen und an deren Weiterentwicklung mitwirken. Ich wünsche Euch und Euren Familien in diesem Sinne ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2013.

Euer „Trainer“ Dirk

Geschrieben von Dirk Marquardt | aktualisiert am Montag, 24. Dezember 2012 10:38

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