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Geschrieben von Timo Renner, Hellweger Anzeiger
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9. Kamener Indiaca Nacht
Corinna Ring feuert ihre Teamgefährten bei verloren gegangenen Punkten immer wieder an,
lobt gute Zuspiele und gibt Hilfestellung bei weniger gelungenen Aktionen. Die Bälle mit der
roten Feder pfeifen blitzschnell durch die lange Indiacanacht.
Der Indiacasport gehört zu Kamen wie die Feder zum Ball. Das zeigt die rege Teilnahme von
Nicht-Vereinsspielern an der neunten Auflage der Indiaca-Nacht mit angeschlossener
Stadtmeisterschaft in der Nacht zum Samstag in der Dreifachhalle der Gesamtschule. 40
Spieler, davon 20 Amateure, schmetterten sich den Indiaca-Ball über sechs Stunden auf zwei
Spielfeldern zu. „Geplant hatten wir mit über 50 Spielern für unser heutiges Turnier“,
verkündet Organisator Christian Ring. „Durch das Schneetreiben ist aber der eine oder andere
doch lieber zuhause geblieben“, zeigt Ring aber Verständnis für das Fernbleiben einiger
Sportskameraden.
Um einen fairen und spannenden Turnierverlauf zu sichern, werden zunächst die
Mannschaften ausgelost. So treffen die professionellen Spieler des CVJM Kamen auf
Neulinge in dieser Sportart – und können diesen mit wertvollen Tipps zur Seite stehen.
„Natürlich steht heute das Spiel und der Spaß im Vordergrund“, fasst Dirk Marquardt, 1.
Vorsitzender des CVJM Kamen, die allgemeine Stimmung des Abends zusammen.
Trotzdem gehen die Spielerinnen und Spieler mit Ernst und Ehrgeiz ins Spiel, da der Titel des
Stadtmeisters winkt. Als Auszeichnung werden an diesem Abend Medaillen vom
Sportverband, vertreten durch Lars Schlücker, an die drei Erstplatzierten vergeben.

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Letzte Aktualisierung: 09.03.2010 |