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09.05.2007 |
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Geschrieben von Sebastian Ostermann
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Kamen, Nabel der Indiaca-Welt – Die Kamen Open 2007
Als Kamens Bürgermeister Hermann Hupe bei der Siegerehrung am Sonntag mit lobenden Worten die „Kamen Open“ ausklingen ließ und sich in der Behauptung verstieg, Kamen sei der Nabel der Indiaca-Welt, konnten die Indiaca-Spieler auf ein gelungenes Wochenende zurück blicken. Denn wieder hatten sich über 50 Mannschaften in Kamen eingefunden, um in allen Altersklassen ihre Spielstärken zu vergleichen. Dass im Jubiläumsjahr des CVJM Kamen nicht so viele Teams angereist waren wie in den letzten Jahren, lag einzig an der Vielzahl der nationalen Wettkämpfe in diesen Wochen. Das hatte Folgen für den Turnierverlauf, denn die Senioren und die A-Jugend wurde in die offenen Spielklassen integriert – im letzten Jahr gab es hier noch eigene Wettkämpfe. Gleichwohl: Die Pokale der entsprechenden Altersklassen wurden über einen direkten Vergleich der Mannschaften trotzdem ausgespielt. So wurde die männliche Jugend 14. von 16 Mannschaften –eine sehr gute Leistung, wenn man bedenkt,
dass hier das Durchschnittsalter bei 15 Jahren liegt. Durch den Sieg im direkten Verglich mit dem zweiten Jugendteam errang das Team den
Jugendpokal. Die weibliche Jugend erreichte einen siebten Platz.
Für den CVJM
Kamen ist auf seinem eigenen Turnier immer schon die Betreuung der
Gäste wichtiger gewesen als sie Qualifizierungen in den
Wettkämpfen. Dazu passt auch das Angebot, am Sonntagmorgen an
einer Andacht teilzunehmen, die in diesem Jahr von Pfarrer Voigt
gehalten wurde. So soll auch den zahlreich angereisten
Turnerbundmannschaften die Möglichkeit gegeben werden, diesen
wichtigen Aspekt des CVJM-Feelings kennen zu lernen.
Es hat bei den
„Kamen Open“ bereits Tradition, nicht die besten Teams in die
Spiele zu schicken, sondern neue Spielsysteme auszuprobieren und
ältere und jüngere Spieler zu integrieren, und das konnte
man in diesem Jahr auch gut erkennen. Im Damenbereich trafen sich
alle starken Mannschaften des Westbundes, um noch die letzten
Spieleinheiten vor den Deutschen Meisterschaften in Dülmen zu
absolvieren. Dadurch hatten die Kamener Damen wenig Chancen auf den
Titel und wurden schließlich verdient Vierter. Im Herrenbereich
erspielte sich das Team, das in diesem Turnier mehr eine
Spaßmannschaft war, den dritten Platz. In dieser Konstellation
war die Platzierung auch vollkommen berechtigt. Das Mixedteam
allerdings zeigte eine so schwache Leistung in der Hinrunde, so dass
sie einzig mit reinen Hobbymannschaften um den B-Pokal mitspielen
konnten. War es hier die ungewohnte Aufstellung oder war es der Abend
zuvor – das Team um Christian Kunze und Sebastian Ostermann fand
erst im Spiel um Platz neun zu einer Art von Spielaufbau und Durchschlagkraft.
Und die reichte dann zur Erlangung des zweiten Titels an diesem
Wochenende, dem B-Pokal.
Bei der Übergabe
der Urkunden und Pokale zeigte sich Hermann Hupe begeistert über
die Art und Weise, wie Indiaca, nicht nur in Kamen, gespielt wird.
Die Jugendarbeit und Gemeinschaft sei wirklich beeindruckend. Es
mache Spaß, das sehen zu können. Zum Abschluss vergaß
der Bürgermeister nicht, die persönliche Leistung des
Vereinsvorsitzenden Dirk Marquardt hervorzuheben, dieser sei „Motor
des Vereins“. Aber der gleiche Dank kann ebenso allen gelten, die
dieses schöne Turnier möglich gemacht haben.
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Letzte Aktualisierung: 05.07.2007 |