| 17.05.2007 - DM in Dülmen |
| Geschrieben von Sebastian Ostermann | |
Die Kamener Indiaca-Teams bleiben in Dülmen glücklos
Die Deutschen Turnerbund Meisterschaften in Dülmen waren nicht unbedingt das erfolgreichste Turnier, das die Spielerinnen und Spieler des CVJM Kamen jemals absolviert haben. Ein einziger Podiumsplatz stand zum Schluss auf der Habenseite. Aber es hatte ja auch nicht jede der vier Mannschaften leicht. Das Verletzungspech hatte sich bei einigen Mannschaften doch sehr deutlich bemerkbar gemacht. Die weibliche Jugend 15-18 musste verletzungsbedingt mit Laura Boeckel und Jannah Wilkens gleich auf zwei der erfahrendsten Kräfte verzichten, ein Verlust, der auf dem Turnier deutlich zu spüren war. In einer schwierigen Vorrunde wurden alle Spiele ohne einen einzigen Satzgewinn abgegeben. Erst im Spiel um die letzten Plätze konnte ein Arbeitssieg eingefahren werden – das deprimierende Ergebnis: Platz acht von neun Teams. Doch das Resultat verzehrt sicherlich das eigentliche Können dieser Truppe. Ohne die fehlenden Spielerinnen hätte
ein Kampf um den Titel mit Sicherheit im Bereich der Möglichkeiten
gelegen. Meister wurde schließlich Hausdülmen.Ein wenig anders sah es schon bei der männlichen Jugend 15-18 aus. Die wurde siebter von zehn Mannschaften, eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass die Kamener Truppe die jüngste der Wettkämpfe war. Während der Wettkämpfe zeigte sich einmal mehr, dass manchmal eine geschlossene Mannschaftsleistung wichtiger ist als überragende Einzelspieler. Und so erfüllte das Team, das von Alexander Goebel souverän angeführt wurde, eine sehr starke Leistung und hohen Einsatzwillen. Das Turnier gewann, nicht überraschend, Reichertshausen. Ebenfalls stark ersatzgeschwächt gingen die Kamener Herren als zweite des Vorjahres in die Partien. Nachdem das Team um den Schlagspieler Stephan Ostermann als erster die Vorrunde verlassen hatte, stand im Halbfinale der Vorjahrserste aus Grünwinkel auf dem Programm
– eine denkbar schwierige Aufgabe. Und alles Kämpfen und Ackern
sollte sich zum Schluss nicht einmal lohnen, denn äußerst knapp ging
dieses Halbfinale in einem dramatischen dritten Satz verloren. Im Spiel
um Platz drei gegen Sylbach mobilisierten die z.T. schon angeschlagenen
Spieler die letzten Kräfte und errangen den einzigen Podest für
Kamen an diesem Wochenende. Meister wurde der badische Verein aus
Ichenheim.Als letzte Mannschaft aus der Sesekestadt sollte am Sonntag das Mixedteam antreten. Nach einer bereits durchwachsenen Saison sollten die DM das Abschlussturnier der alten Mannschaft werden. Aber bereits die Vorrunde beendete die Titelträume durch großes Lospech. Sowohl der spätere Meister aus Grünwinkel wie der dritte aus Rentfort waren Gegner, gegen die sich das Team um Stellspielerin Svea Freese nicht durchsetzen sollten. Immerhin kam zum Ende hin ein versöhnlicher und wahrscheinlich auch berechtigter fünfter Platz heraus. ![]() ![]() Bericht als pdf: |
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| Letzte Aktualisierung: 08.01.2008 | |
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