| Kamen Open 2008 |
| 23.04.2008 | |||||
| Geschrieben von Sebastian Ostermann | |||||
Die Kamen Open haben sich in diesem Jahr mit der Teilnahme von 75 Mannschaften zum größten Indiaca-Turnier in Deutschland etabliert. Neben der Vorbereitung auf die kommenden Deutschen Meisterschaften stand für manch einen Spieler die Weltmeisterschaft im August im Vordergrund. Denn die Leistungsdichte lässt Wettkämpfe unter Bedingungen zu, wie sie nur selten zu finden sind. Darüber hinaus zieht das Turnier aber auch viele Teams deshalb an, weil es hier neben den Wettkämpfen immer eine gute Verpflegung und ein ansprechendes Abendprogramm gibt. Dass die Kamen Open auch auf internationales Interesse treffen, zeigt sich an der Teilnahme mehrer luxemburgischer und polnischer Mannschaften. Insbesondere die Anreise des Vereins aus dem ostpolnischen Kolm war für die Kamener eine große Auszeichnung. Für welches Turnier sonst nimmt eine Mannschaft die 20 stündige Autofahrt in Kauf, um sich im Indiaca zu messen? Doch war auch für die jungen Polen dieses Turnier ein erster Test für die kommende Weltmeisterschaft. Der gerade erst gegründete polnische Indiacaverband, der von der bislang einzigen Mannschaft aus Kolm repräsentiert wurde, wollte erste internationale Erfahrungen sammeln. Und mit passablen Mittelfeldplätzen in einem hochklassigen Teilnehmerfeld kam durchaus ein Fingerzeig aus dem östlichen Nachbarland. Spielerisch fanden die Spiele in den unterschiedlichen Klassen auf gewohnt unterschiedlichen Niveau statt. Neben dem Pokal für den Turniersieger wird in den offenen Klassen ein B-Pokal ausgespielt, ein Umstand, der sowohl Liga- als auch Hobbyteams anspricht. Die Erfolge der Kamener Mannschaften ließ in diesem Jahr allerdings zu wünschen übrig. Allein in einer Spielklasse lieferten sich zwei Teams einen spannenden Kampf um den ersten Platz: Jugend 15-18 und Herren Ü35, die gemeinsam in einer Spielklasse gegeneinander antraten. Doch obwohl in diesem Jahr noch Erfahrung vor Alter siegen konnte – die Kamener Jugend hat eine hervorragende Turnierleistung gezeigt. Ein besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf dem Abschneiden der deutschen Nationalteams, die in den Spielklassen Damen und Mixed Ü19 antraten. Aus beiden Kadern wurden jeweils zwei Teams gebildet, die z.T. die Spieler innerhalb der Wettkämpfe wechselten. Die Teams konnten sich erstmals gegen eine Vielzahl starker Vereinsmannschaften messen – und gewannen beide Spielklassen auf den ersten beiden Plätzen überragend. Erfreulich für den CVJM Kamen: Im Kader der Mixedmannschaft standen gleich drei Spieler (und der Trainer) aus dem heimischen Verein, Spieler, die der eigenen Mannschaft fehlten. |
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| Letzte Aktualisierung: 29.04.2009 | |||||