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28.08.2008 - Indiaca WM Luxemburg

 

Kamener Spieler gewinnen Gold in Luxemburg

Fröhliche Gesichter bei der Siegerehrung und der Überreichung des Pokals, ausgelassene Stimmung nach dem Finale – die drei Kamener Spieler im Kader der Mixed-Nationalmannschaft hatten eine anstrengende, aber sehr erfolgreiche Indiaca-Weltmeisterschaft in Luxemburg hinter sich. In einem nahezu perfekt organisierten Turnier mit weltmeisterschaftlicher Stimmung gelang es, die lange Vorbereitung auf diese Wettkämpfe zu einen erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Doch das Gold des Weltmeisters mussten sich die Kamener Spieler hart erarbeiten. In einem sehr starken Teilnehmerfeld war lange nicht klar, ob sich der Traum von Gold verwirklichen ließe. Besonders die Mannschaften aus Japan und Estland galten als Mitbewerber um den Titel. Und beiden sollte das Team um Trainer Danny Thiele bereits in der Vorrunde begegnen. Dort setzte man sich erst souverän gegen Polen und Luxemburg in zwei Sätzen durch, doch gegen die Schweiz begann die Mannschaft, in der neben Spielern aus Kamen je eine Wattenscheiderin, eine Halternerin, ein Gladbecker und vier Karlsruher standen, zu wanken: Man hatte die Eidgenossen einfach unterschätzt, die mit einem effizienten Angriffsspiel die Deutschen unter Druck setzen konnten und ihnen den zweiten Satz verdient abnahmen. Erst im entscheidenden dritten Satz war die Konzentration wieder voll da, so dass er an das Team um Rekordnationalspieler Stephan Ostermann ging. Im vorletzten Vorrundenspiel gelang es Japan mit spektakulären Abwehraktionen als einziger Mannschaft, den Deutschen ein Spiel abzunehmen. Nun ging es im letzten Spiel gegen den früheren Weltmeister aus Estland, den aber David Bauer durch eine souveräne Leistung nahezu im Alleingang dominierte und den Gruppensieg bescherte.

Der Einzug ins Halbfinale brachte die Wiederauflage der Partie gegen die Schweiz. Und wie auch schon im Vorrundenspiel tat sich die Equipe im ersten Satz leichter als im zweiten. Denn wieder ließ die Konzentration nach, und die Schweizer konnten dem Spiel immer deutlicher ihren Stempel aufdrücken. Aber zur rechten Zeit nahm Trainer Thiele eine Auszeit und machte seinen Spielern noch mal deutlich, um was es eigentlich geht. Durch die Ansprache und von einem begeisterten Publikum angespornt mobilisierte das Team die letzten Kräfte und gewann in zwei Sätzen.

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Geschrieben von Sebastian Ostermann | aktualisiert am Sonntag, 31. Oktober 2010 um 16:13 Uhr

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