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24.12.2015 - Jahresbrief 2015/16

 

Rundbrief zum Jahreswechsel 2015/2016

Liebe Indiaca-Gemeinde,
was für ein Jahr! Auch wenn ich an dieser Stelle in meinem kleinen Jahresrückblick immer wieder Erfolge unserer Mannschaften würdigen konnte, war das Jahr 2015 doch ein besonderes und eines der erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte.

Bildnachweis: Jahreslosung im Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Der zweite Gewinn des Worldcups bei den Herren, die doppelte Deutsche Meisterschaft von Damen und Herren im CVJM und der dritte nationale Titel in Folge für die Herren 35+ sorgten dafür, dass unsere Titelsammlung beträchtlich gewachsen ist. Und das Sahnehäubchen war aus meiner Sicht der Besuch des WDR beim Training und der Livebericht in der „Aktuellen Stunde“.

Das Highlight des Jahres war aber zweifelsfrei die Reise unserer Damen und Herren nach Saitama, der zehntgrößten Stadt in Japan. Zum zweiten Mal nach 2004 hatten wir die Gelegenheit, in das Land der aufgehenden Sonne zu fliegen und eine andere Kultur kennenzulernen. Ebenso schön ist es immer wieder, unsere Indiaca-Freunde aus den anderen Nationen zu treffen, neue Freundschaften zu schließen und mit allen nach den Spielen gemeinsam zu feiern. Und zu feiern gab es bekanntlich einiges. Auch wenn unsere Damen sich etwas mehr als „nur“ den sechsten Platz erhofft hatten, können wir mit ihren Leistungen dennoch zufrieden sein. Zumindest waren sie das beste deutsche Team. Überstrahlt wurde alles durch den Titelgewinn der Herren. Beste Vereinsmannschaft der Welt klingt hervorragend und ist hervorragend. Und mit 2x Gold und 1x Bronze ist unser Verein bei den Herren jetzt auch in der Gesamtwertung aller vier bisher ausgetragenen „Vereinsweltmeisterschaften“ der beste der Welt!

Auch in einer weiteren Wertung steht unser Verein unangefochten auf Platz 1. Mit nunmehr 18 Titeln haben wir die Führung im Medaillenspiegel aller Deutschen CVJM-Meisterschaften nicht nur behauptet, sondern weiter ausgebaut. Erstmals gelang es uns in Lage nach mehr als einem Vierteljahrhundert, seit wir an CVJM-Meisterschaften teilnehmen, die Titel bei Damen und Herren parallel zu gewinnen. Beide Erfolge wurden souverän errungen, auch wenn an der einen oder anderen Stelle das nötige Quäntchen Glück hinzukam.

Nicht ganz so gut lief es bei den Deutschen Meisterschaften in Großbeeren. Nach dem vielversprechenden Triple bei den Norddeutschen Meisterschaften gelang dort nur der Mixed-Mannschaft mit Platz 3 der Sprung auf das Treppchen. Trotz aller Dominanz in der Liga reichte es allerdings zum wiederholten Mal nicht, den ersten Titel in dieser Spielklasse zu erringen. Sicherlich ein Ziel für die kommenden Jahre. Damen und Herren belegten ersatzgeschwächt nur die Plätze 7 bzw. 6. Das war in diesem Jahr aber locker zu verschmerzen.

Besser machten es dagegen die „Alten Säcke“. Bei der Senioren-DM in Wattenscheid stellten sie erneut unter Beweis, dass sie in dieser Spielklasse derzeit das Maß aller Dinge sind und gewannen zum dritten Mal in Folge den Titel. Mal schauen, wie es im kommenden Jahr wird, wenn die alten Rivalen und Freunde aus Malterdingen erstmals in dieser Altersklasse an den Start gehen. Erwähnen möchte ich noch, dass unsere Mixed 35+ mit Platz 2 zum ersten Mal in dieser Spielklasse eine Medaille beisteuern konnte.

Mit gemischten Gefühlen betrachte ich dagegen die Entwicklung bei unserer Jugend. Es gelingt uns dort leider nicht, die „PS auf die Straße zu bringen“. So mussten wir die sehr talentierte weibl. Jugend – letztes Jahr u.a. Dritter bei der CVJM-DM - sowohl von eben dieser DM als auch aus der Westfalenliga abmelden, weil die Mädels ihre Präferenzen anderen Dingen gewidmet haben. Schade! Dafür entwickelt sich in der männl. Jugend ein zartes Pflänzchen, dem man für die Zukunft noch einiges zutrauen kann. Überhaupt: zahlenmäßig sind wir in der Jugend besser aufgestellt denn je. Darum beneiden uns viele anderen Vereine. Jetzt gilt es, dieses Potential auch zu nutzen.

Wir hatten im letzten Jahr so viele Höhepunkte, dass ich an dieser Stelle nicht alles aufzählen kann, ohne den Rahmen zu sprengen. Mit Stolz können wir u.a. sowohl auf die Ausrichtung unserer eigenen Turniere (Konfi-Cup, Kamen Open, Indiaca-Nacht) als auch die der CVJM-Westbundmeisterschaften zurückblicken. Einen detaillierten und chronologischen Überblick findet ihr in wenigen Tagen auf unserer HP in der „Vereinschronik“. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle aber noch, dass wir mit SwissLife Select einen Sponsor gefunden haben, der uns für die Zukunft neue Möglichkeiten in der Vereinsarbeit ermöglicht. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Das bestimmende Thema und auch das Wort des Jahres waren die „Flüchtlinge“. Ich bin stolz darauf, dass auch unser Verein seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung gerecht wird und seit einigen Wochen in einer gemeinsamen Aktion mit dem Verein „ProMensch Kamen e.V.“ ein Indiaca-Training für Flüchtlinge anbietet. Wir werden damit auch unserem christlichen Auftrag gerecht, den uns die Jahreslosung für 2016 mit auf den Weg gibt:

Gott spricht:
„Ich will euch trösten,
wie einen seine Mutter tröstet“

(Jes. 66,13)

Das Highlight des Jahres 2016 sollen unsere Kamen Open werden, die im kommenden Jahr zum 25. Mal stattfinden. Wir hoffen und sind guter Dinge, dass wir dort Teams aus allen Mitgliedsverbänden der IIA empfangen können. Dazu benötigen wir mehr denn je die Mithilfe aller Mitglieder unseres Vereins. Um ein anderes Wort des Jahres zu bemühen, bin ich diesbezüglich aber sehr zuversichtlich und sage: wir schaffen (auch) das!

Euer „Trainer“ Dirk

Geschrieben von Dirk Marquardt | aktualisiert am Dienstag, 29. Dezember 2015 22:34

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